Anatomie der Halswirbelsäule

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Anatomie der Halswirbelsäule

Nacken- und Rückenschmerzen sind die häufigsten und -kostenintensivsten Krankheiten in der modernen Industriegesellschaft.

Pro Jahr leiden 30–50% der Erwachsenen daran. Zwischen 80–90% aller -Menschen sind irgendeinmal in ihrem Leben von diesen Beschwerden geplagt.

Die Halswirbelsäule (HWS) ist der beweglichste, aber gleichzeitig auch der empfindlichste Teil des Achsenorgans.

Sie setzt sich aus sieben Halswirbeln zusammen.
Zwischen den Wirbelkörpern liegen die Bandscheiben.

Die Wirbelkörper werden durch Wirbelgelenke miteinander verbunden. Verschiedene Bänder sorgen für den passiven Zusammenhalt. Durch das Zusammenfügen der einzelnen Wirbelkörper zu einer Säule entsteht der Wirbelkanal. Das Rückenmark, welches durch diesen knöchernen Kanal verläuft, findet dadurch als Verbindung zwischen dem Gehirn und den peripheren Nervensträngen optimalen Schutz. Die ganze Wirbelsäule wird von einem muskulären Mantel gestützt, der auch die grosse Beweglichkeit der Wirbelsäule ermöglicht.

Die grösste Drehbewegung (Rotation) ist im Bereiche der oberen HWS möglich. In der unteren HWS finden die grossen Bewegungen in Vor- und Rückneigung (Flexion, Extension) statt, mitunter ein Nachteil bezüglich der relativ frühen Entwicklung von Abnutzungserscheinungen (Degeneration) der Bandscheiben und der Wirbelgelenke (Spondylose und Spondylarthrose). Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Halswirbelsäulenmuskulatur nicht ausreichend durch ein adä-quates Training gekräftigt ist. Wegen der vielseitigen Funktions- und Bewegungsfähigkeit ist die HWS sehr empfindlich auf Überlastung.

Allerdings sind nur 15 Prozent aller Wirbelsäulenschmerzen auf spezifische Ursachen, wie Verletzungen, Osteoporose, Entzündungen oder eine Verengung des Wirbelkanals, zurückzuführen. Der weitaus größere Teil der Rückenschmerzen wird durch unspezifische Ursachen hervorgerufen. Dazu gehören vor allem Fehlbewegungen, Überlastungen, Muskelblockierungen und biochemische Veränderungen.

Behandlung Rückenschmerzen

Der wichtigste erste Schritt der Behandlung von Rückenschmerzen ist daher herauszufinden, um welche Art es sich handelt und woher diese kommen.

Der Chiropraktiker sichtet nach Zuweisung ihre Befunde.
Oft findet man hier keine Aussage welche die Schmerzen des Patienten rechtfertigen würde und dennoch klagen die betreffenden Personen über starke Schmerzen. Hier heißt es dann oft dies ist  Psychisch bedingt.
Allerdings soll das nicht heißen der Patient bildet sich diese Schmerzen ein, sondern durch Psychische Belastungen kommt es zu einer erhöhten Muskelspannung ( Hypertonus ) sodass es durch den Muskeldruck zu einer nervalen Reizung der Spinalnerven kommt.

Vergleichsweise als wäre die Wirbelsäule in einem Schraubstock. Der Chiropraktiker wird mit speziellen Techniken versuchen den Spannungszustand zu verändern. Nicht selten lösen sich  dadurch Wirbelblockaden von selbst.

2017-06-07T22:19:45+00:00 Angebote, Fachwissen|1 Comment

One Comment

  1. […] Heute möche ich auf einen Beitrag aufmerksam machen, in dem ein österreichischer Chiropraktiker über die Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der HWS spricht. Interessant dabei ist vor allen Dingen der Ansatz über die Chiropraktik, einer Technik, die durchaus Erfolge erzielen kann, aber von vielen Orthopäden nicht empfohlen wird. Näheres dazu hier. […]

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