Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, die durch generalisierte Schmerzen der Muskulatur, des Bindegewebes und der Knochen gekennzeichnet ist. Die Betroffenen fühlen sich krank, sind abgeschlagen und müde. Die Ursache der Krankheit ist bislang unbekannt. In den USA nimmt man an, dass zwei Prozent der Bevölkerung von Fibromyalgie betroffen sind.
Vit. D Studie bei Fibromyalgieerkrankung
Patienten mit Fibromyalgie leiden unter großflächig verteilten Schmerzen insbesondere im Bereich des Rückens und des Nackens, welche auf übliche Schmerzbehandlungen schlecht oder gar nicht ansprechen.
Die Lebenszeitprävalenz der Allgemeinbevölkerung scheint in den letzten Jahren zunehmend. Dennoch belasten Patienten mit Fibromyalgie das Gesundheitssystem in großem Ausmaß.
Als chronische Patienten haben sie nicht nur hohen Behandlungsbedarf, sondern sie verursachen auch sehr große indirekte Kosten infolge Krankenständen und Frühpensionierungen mit entsprechendem Arbeitsausfall.
Neuere Forschungsergebnisse ergaben, dass ein Vitamin D Mangel am Schmerzgeschehen beteiligt sein könnte.
Ziel einer randomisiert kontrollierten doppelt blinden Studie ist daher bei Patienten mit Fibromyalgie gemäß der Definition des American College of Rheumatology und erniedrigtem Vitamin D Spiegel festzustellen, ob nach standardisierter Gabe von Vitamin D3 eine Besserung der Symptomatik erreichbar ist. Dabei sollen neben dem Vitamin D Spiegel die Schmerzintensität, die Muskelfunktion, die gesundheitsbezogene Lebensqualität, Angst und Depression, Beeinträchtigung durch Fibromyalgie und Somatisierung sowie Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und die Darmfunktion mittels standardisierten Evaluierungsinstrumentarien kontrolliert werden.
Bei Erfüllung der Erwartungen entsprechend unseren Annahmen, nämlich der positiven Wirkung Vitamin D auf die oben angegebenen Parameter ist geplant, Vitamin D auch in der Prävention von Schmerzerkrankungen einzusetzen.


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