Schleudertrauma

Schleudertrauma

In unserer Praxis behandeln und diagnostizieren wir unter anderem das Schleudertrauma und leiten eine entsprechende Behandlung ein.

Hilfreich ist es, wenn Sie vorab ein Röntgen anfertigen, damit wir alle bedeutenden Informationen zur Anamnese komplett verarbeiten können.
Mit der Medi Mouse, der Wirbelsäulenmouse (siehe unsere Fachseite) können wir in wenigen Sekunden schmerzfrei Vermessungen der Wirbelsäule in 3D vornehmen.

Zudem sind Spezialisten und Physiotherapeuten vor Ort und wir behandeln Sie umgehend!

Hier nun wichtige Informationen zum
Schleudertrauma, Peitschenschlagsyndrom und dessen Behandlungsmethoden

Als Schleudertrauma bezeichnet man ein Verletzung der Weichteile im Bereich der Halswirbelsäule, meist verursacht durch plötzliche Beugung und Überstreckung, wie z. B. bei einem Auffahrunfall.
Häufig wird diese Verletzung (angelehnt an weit verbreitete englische Bezeichnungen) als Peitschenhiebverletzung (whiplash injury) oder Peitschenschlagsyndrom (whiplash syndrome) bezeichnet. Korrekt aufgrund ihrer Ätiologie ist auch die Bezeichnung als Halswirbelsäulen-Distorsion.

Durch äußere Krafteinwirkungen kann es zu Schäden im Hals- und Nackenbereich kommen; diese können die Muskulatur, den Bandapparat, die Bandscheiben, die Gefäße und das Rückenmark betreffen.
Durch diese Verletzung reagiert der Körper – je nach Schweregrad – mit Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur, welche sehr schmerzhaft sein können und zu den Hauptsymptomen des Schleudertraumas führen. In schlimmeren Fällen resultieren Instabilitäten am Kopf-Hals-Übergang, die sog. atlanto-okzipitale Instabilität und auch Gelenkkapselrisse, die dann für die ausgeprägte Symptomatik, die oftmals sehr leidvollen Charakter hat, archetypisch ist.

Symptome

Hauptsymptome beim einfachen Schleudertrauma sind die Auswirkungen der Muskelverspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur, welche zu Kopf- und Nackenschmerzen führen. Häufig halten die Beschwerden länger an und können chronisch werden.

Studie

Eine großangelegte Forschungsarbeit des Autoherstellers Volvo kam zu dem Ergebnis, dass 17 Jahre nach einer Schleudertrauma-Verletzung noch 55 % der Verunfallten darunter leiden und 5-8 % unfallbedingt berufsunfähig werden.

Als Symptome werden oft angegeben:

•    Schwindel
•    Benommenheit und quantitativ Vigilanzstörungen (Aufmerksamkeitsdefizit)
•    Brennende oder stechende Schmerzen im Okzipitalbereich
•    Hör- und Sehstörungen, Einschränkungen des Gesichtsfeldes
•    Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung
•    Rasche Erschöpfbarkeit
•    Schlafstörungen
•    Schwächegefühl
•    Schmerzen und/oder Missempfindungen in Gesicht und Armen
•    Gangunsicherheiten
•    Muskelfunktionsstörungen
•    Spasmen
•    Gangunsicherheiten
•    Schmerzen und/oder Missempfindungen in Gesicht und Armen
•    Muskelfunktionsstörungen

Auch ohne Symptome soll zum Ausschluss einer Wirbelkörperverletzung oder eines Schädel-Hirn-Traumas unbedingt ein spezialisierter Arzt aufgesucht werden.

Therapie Schleudertrauma

Es gibt unterschiedliche Schweregrade von Beschleunigungsverletzungen der Halswirbelsäule. Oft machen gerade die leichten Verletzungen dem Behandler und dem Verletzten zu schaffen. Gerade diese Verletzungen   werden meistens zu „Versicherungsfällen“. Und oft beanspruchen solche „Fälle“ ein Übermass an Aufmerksamkeit durch den Chiropraktiker, den Gutachter , den Psychiater und den Juristen.

In leichten Fällen ist das temporäre Tragen einer sog. Schanzkrawatte  Halskragen sinnvoll. Das dauernde Tragen ist nicht empfehlenswert. Sanfte Übungen sind erlaubt. Physiotherapie in Form von Cranio Sakral Therapie ist sehr sinnvoll.. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente können am Anfang durchaus ihre Berechtigung haben. Sanfte Mobilisationen und gezielte chiropraktische Behandlung z. B. KST hilft bei akuten und chronischen Beschwerden.

2017-06-07T22:19:44+00:00 Schmerzen, Spezialtherapien|0 Comments

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