Bildgebende Verfahren sind optimale Unterlagen

Wenn Sie chronische oder immer wiederkehrende starke Schmerzen im Rücken haben und unsicher sind, ob es sich um eine Protrusion (Vorstufe des Bandscheibenvorfalls – Vorwölbung des Nucleus), so ist ein MRT für den Arzt und Therapeuten ein idealer Ausgangspunkt für weitere Therapien.

In diesem Video sehen Sie Vorwölbungen im Lendenwirbelbereich und was Sie dagegen tun können.

Aufgrund andauernder Rückenschmerzen lässt der Patient eine ausführliche Untersuchung mittels MRT (Magnetresonanztomographie) durchführen.

MRT ist die genaueste Untersuchungsmethode bei Wirbelsäulenproblemen und wird bei andauernden Rückenschmerzen mit radikulären Ausstrahlungen empfohlen.

Mit den Ergebnis-Bildern kommt der Patient zur genauen Befundung und zur Bestimmung der optimalen Therapie ins Gesundheitszentrum Kropshofer:
Es zeigt sich am MRT-Bild bei L4/5 eine leichte Protrusion (Bandscheibenvorwölbung) ohne Komprimierung des Duralsackes und bei L5/S1 ein kleiner Prolaps (Bandscheibenvorfall) mit leichter Eindellung des Duralsackes.

Es folgt ein detailiertes Anamnese-Gespräch in welchem die Symptome näher eingegrenzt werden um die passende Behandlung zu erstellen:

  • Bei welchen Bewegungen haben Sie Schmerzen? Wie lange schon?spinal-mouse-frei
  • Haben Sie sich bei einer sportlichen Betätigung übernommen?
  • Haben Sie ein Taubheitsgefühl oder eine Schwäche im Bein? Können Sie einen Fersenstand und Zehenstand ungehindert durchführen? usw.

Aufgrund der Antworten des Patienten wird festgestellt, dass in diesem Fall keine Operation nötig ist – eine konservative Behandlung ist ausreichend. Es folgt ein Wirbelsäulenscan mit der Medimouse, der als Vorher-Nachher-Dokumentation den Behandlungserfolg auch bildlich darstellen soll.

Mittels einer sanften chiropraktischen Behandlung, der sogenannten Bandscheiben-Dekompressions-Justierung, sollen die Bandscheiben entlastet werden. Es folgt eine Kur von 10 Behandlungen auf der Orthospine Extensions-Liege.

Der darauffolgende Wirbelsäulenscan wird klären, ob die Behandlung abgeschlossen ist, oder ob ggfs. noch weitere Maßnahmen verordnet werden sollen.